Autogewerbe begrüsst das Nein zum CO2-Gesetz

Abstimmung zum CO2-Gesetz

Autogewerbe begrüsst das Nein zum CO2-Gesetz

13. Juni 2021 agvs-upsa.ch – Mit der Ablehnung des neuen CO2-Gesetzes hat das Schweizer Stimmvolk seinen Realitätssinn bewiesen und eine teure, nutzlose und ungerechte Vorlage abgelehnt. Der AGVS begrüsst dieses Resultat. Ein neues Gesetz muss so gestaltet werden, dass es Innovationen und Investitionen in klimaschonende Mobilität fördert.

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AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli. Quelle: AGVS-Medien 

pd. «Die Schweizerinnen und Schweizer haben sich mit diesem Nein keineswegs gegen ernsthafte Bemühungen ausgesprochen, den CO2-Ausstoss zu senken», sagt AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli. «Aber sie haben sich gegen ein missratenes Gesetz und gegen staatliche Bevormundung gewehrt.» Der AGVS hatte sich in einem Wirtschaftskomitee dafür eingesetzt, dass in einer derart wichtigen Frage das Stimmvolk das letzte Wort haben soll und gemeinsam mit verschiedenen Partnerverbänden das Referendum ergriffen.

Der AGVS anerkennt und unterstützt die Bemühungen, klimaschädigende Emissionen auch im Strassenverkehr zu reduzieren. Er verlangt vom Parlament eine neue Vorlage mit weniger Verboten, aber mehr Anreizen. Immer mit dem Ziel, Innovationen in erneuerbare Energien zu fördern. Urs Wernli: «Ich wünsche mir eine technologieoffene Diskussion. Wir fordern neben dem zügigen Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge auch eine gezielte Unterstützung von privaten Ladestationen. Nur so können wir sicherstellen, dass die neuen Steckerfahrzeuge, die in den nächsten Jahren auf unsere Strassen kommen, auch geladen werden können.» Zudem sollen mit einem neuen CO2-Gesetz auch Tankmöglichkeiten für Wasserstoff oder Investitionen in die Produktion von synthetischen Treibstoffen gefördert werden, die ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

Der AGVS unterstützt klimaschonende Mobilität mit verschiedenen Effizienzprogrammen wie dem AutoEnergieCheck in Zusammenarbeit mit EnergieSchweiz, einem Programm des Bundesamts für Energie (BFE), oder auch dem Reifendruckoptimierungsprogramm (ROP). Denn nicht nur Neuwagen können und sollen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen beitragen, sondern auch der bestehende Fahrzeugpark von mehr als 6 Millionen Motorfahrzeugen in der Schweiz, den die rund 15'000 Schweizer Garagenbetriebe warten und reparieren.
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