Das Auto – ist heute ein Smartphone auf vier Rädern

Internet im Auto, bis vor fünf Jahren nur etwas für die Oberklasse.

Mittlerweile rücken die Infotainmentsysteme der Fahrzeughersteller teilweise in den Hintergrund. Dafür gewinnen die Schnittstellen zu dem 2014 von Google vorgestellten «Android Auto», «Car Play» vom Konkurrenten Apple oder auch die Mirror-Link-Technik, die schlicht den Inhalt des Smartphones auf das Infotainmentsystem spiegelt, immer mehr an Bedeutung. Während Premiumhersteller das System wohl noch stark an ihre eigene Markenidentität anpassen, entscheiden sich andere Marken dafür, näher am originalen Google- oder Apple-Design zu bleiben und setzen so auch auf den Wiedererkennungswert.

Und durch den Wegfall der Tasten und die Nutzung von grossflächigen Touchscreens und virtuellen Cockpits lassen sich heute sogar vergessene Funktionen und Elemente locker wie bei einem Computer durch ein simples Software-Update nachrüsten. Und schon prangt eine neue App auf dem Infotainmentbildschirm.

Einen grossen Schritt haben auch die Sprachassistenten in den Fahrzeugen gemacht. Längst kann man seinem Fahrzeug – und zwar nicht nurin der Oberklasse – per Sprachbefehl Navigationsziele nennen, dafür sorgen, dass der Radiosender gewechselt wird oder mit einem dem Hinweis «Mir ist kalt!» die Innentemperatur erhöht wird.

Eingebaute eSIM und Hochgeschwindigkeitsinternetverbindung per LTE erlauben es zudem, die Navigationskarte, und zwar beliebig oft, automatisch zu aktualisieren. Und das Einbeziehen von Online-Verkehrsinformationen in Echtzeit ermöglicht eine präzisere und verlässlichere Routen- und Fahrzeitberechnung – Resultat: Man ist klar schneller und entspannter am Ziel.


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